Biblische Grundlage

Der Römerbrief bildet hier die Grundlage zu dem Kapitel. Lies deshalb zunächst:

Römer 5, 12-21

NGÜ

SCHLACHTER

 

Die Begriffe ‚Erbsünde‘ oder ‚Ursünde‘ kommen in der Heiligen Schrift nicht vor. Allerdings findet sich der Grundstein für die später entwickelte kirchliche Lehre bei Paulus. Wie schon im Bibeltext gelesen, schreibt der Apostel: „Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.“ (Röm. 5,12) Und er ergänzt:

„Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.“

Die durch Adam in Welt gebrachte und auf alle Menschen übertragene Sünde wird also bereits bei Paulus mit der Erlösung durch Jesus Christus in Beziehung gesetzt.