7. Die Sakramente

Sakramente sind sichtbare Zeichen der unsichtbaren Wirklichkeit Gottes. Sie sind eine Begegnung mit Christus, der selbst das Ursakrament ist. Gegenüber den sieben Sakramenten, die in der römisch-katholischen Kirche Gültigkeit haben (Taufe, Abendmahl, Beichte, Firmung, Eheschließung, Krankensalbung, Priesterweihe), kennen die Kirchen, die der Reformation entsprungen sind, nur zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl. Luther selbst maß überdies auch der Beichte einen hohen Stellenwert bei, wobei bis heute umstritten ist, ob die Beichte in Luthers Theologie sakramentalen Charakter hat oder nicht. Unabhängig von dieser konkreten Frage wollen wir in diesem Kapitel auch die Beichte behandeln, weil sie – genau wie Taufe und Abendmahl – im unmittelbaren Kontext des Themas „Sünde und Rechtfertigung“ steht.

 

Schau dir das Video über die 7 Sakramente an. Sie werden hier von dem Moraltheologen und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Peter Schallenberg aus der Sicht der römisch-katholischen Kirche erklärt.

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Martin Luther führt seine Sicht auf die Sakramente im Kleinen Katechismus aus. Lies ihn dir durch:

Kleiner Katechismus